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Feinstaub: Jeder achte Todesfall weltweit geht auf Luftverschmutzung zurück

fijnstof

Kohlekraftwerke, Müllverbrennungsanlagen, Straßenverkehr – all das verdreckt die Luft. Kamine, Staubsauger und Laserdrucker können sie auch in Innenräumen belasten. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) schätzt: Jedes Jahr sterben weltweit etwa sieben Millionen Menschen an den Folgen von Luftverschmutzung. In Europa koste das Problem 279 000 Menschen pro Jahr das Leben. test.de nennt Gegenmaßnahmen, die jeder ergreifen kann.

Feinstaubübeltäter: Zigaretten, Staubsauger, Kopierer
Rauchen ist der größte Feinstaubverursacher im Innenraum, betont das Deutsche Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt Helmholtz Zentrum München in seinem Fachinformationsdienst. Weitere Übeltäter: brennende Kerzen, Staubsauger mit undichten oder schlechten Filtern sowie Heizungen und Öfen mit offener Flamme. In Büroräumen können Kopierer und Laserdrucker zur Feinstaubbelastung beitragen.

Etliche deutsche Städte überschreiten Feinstaub-Grenzwerte
3,7 Millionen Menschen sterben jährlich an den Folgen der Luftverschmutzung im Außen-bereich. Die Umweltzonen in vielen deutschen Städten, in denen nur emissionsarme Autos mit grüner Plakette fahren dürfen, haben wenig daran geändert: Der Straßenverkehr ist nach wie vor stark. Das UBA sieht ihn als einen der Hauptverursacher von zu hoher Feinstaubbelastung im Außenbereich, gefolgt von landwirtschaftlicher Tierhaltung. Im April dieses Jahres hat die Behörde vor hoher Feinstaubbelastung in ostdeutschen Städten gewarnt. Berlin, Frankfurt (Oder), Leipzig und Halle an der Saale lägen am Limit. Nur an 35 Tagen im Jahr darf der EU-Grenzwert von 50 Mikrogramm Feinstaub pro Kubikmeter Luft überschritten werden – alle drei Städte liegen bereits bei mindestens 30 Tagen. Spitzenreiter ist seit Jahren die Stadt Stuttgart. An der Messstelle Am Neckartor lag die Belastung schon zu Jahresmitte 2014 an über 40 Tagen oberhalb des Grenzwertes, 2013 waren es am Jahresende 82 Tage. Insgesamt 13 von 450 deutschen Messstationen zeigten im letzten Jahr eine Überschreitung an. Die aktuellen Stände sind im Internet für alle deutschen Messstationen auf der Seite des Umwelt-bundesamtes abrufbar.

Quelle: 23.05.2014 Stiftung Warentest test.de